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Rauchen bewirkt eine akute Blutgefäßverengung
und kann zu einer chronischen Arterienverkalkung führen.
Diese Arteriosklerose betrifft vor allem die Gefäße
des Herzens (Herzinfarkt), der Gliedmaßen (Raucherbein)
und des Gehirns (Gehirnschlag). Ausserdem führt Rauchen
zum Ansteigen des Blutdrucks und einer erhöhten Herztätigkeit.
Herzinfarkt:
- Ein Erstinfarkt tritt bei Rauchern im Schnitt 10 Jahre früher
auf als bei Nichtrauchern
- Herzinfarkte vor dem 40. Lebensjahr betreffen fast nur Raucher.
- Frauen, die mit der Pille verhüten und rauchen, haben
ein bis zu 10-fach höheres Risiko einen Herzinfarkt zu
erleiden.
Schlaganfall:
Rauchen erhöht das Schlaganfallrisiko durch Förderung
von Arteriosklerose, gesteigerter Herzfrequenz, Blutdruck
und Schädigung der Hirngefässe.
Ein Schlaganfall ist eine plötzliche Schädigung
des Gehirns mit daraus resultierenden neurologischen Folgeerscheinungen.
Die Folgen können ein einfacher"leichter" Schlag
bis zum sofortigen Tod sein.
In den meisten Fällen sind Durchblutungsstörungen
der Hirngefäße die Ursache. Entweder entstehen
sie schleichend durch im Alter zunehmende Verkalkung der Arterien,
welche durch das Rauchen um ein vielfaches beschleunigt wird.Oder
durch plötzliche Verschlüsse der Blutgefäße
(Thrombose). Auch hierbei sind besonders junge Frauen gefährdet,
die rauchen und mit der Pille verhüten.
Raucherbein:
Schon der Name macht deutlich, dass ein "Raucherbein"
durch Rauchen entstehen kann.
Bei einem Raucherbein ist die Durchblutung im Bein gestört.
Durch die Arteriosklerose kann das Gewebe unterhalb der verengung
nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff
versorgt werden. Die Symptome eines Raucherbeins können
je nach Ausmaß der verengung sehr verschieden sein.
Bei einer schwachen Verengung treten Schmerzen erst bei starker
Belastung auf. Bei einer starken Arteriosklerose wird das
sterben die Zellen ab, das Bein wird schwarz und jede Berührung
verursacht starke Schmerzen. Als Folge muss das Bein amputiert
werden.
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