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Passivrauchen - Gefahren & Risiken

 

PassivrauchenDas Passivrauchen ist die häufigste Form von Luftverschmutzung in Innenräumen in Deutschland. Etwa ein Drittel der Erwachsenen und jedes zweite Kind sind davon betroffen.

Schon Johann Wolfgang von Goethe hatte unter dem Passivrauchen zu leiden. Was er davon hielt können Sie hier in einem Brief von ihm lesen.

Die gesundheitlichen Folgen des Passivrauchens sind von den Umständen, unter denen regelmäßig mitgeraucht wird, abhängig. Menschen, deren Partner Raucher sind oder die am Arbeitsplatz mit rauchenden Kollegen zu tun haben, sind der Gefahr, Asthma, Lungenkrebs und andere Atemwegs- und Lungenerkrankungen zu erleiden, ausgesetzt. So lautet das Fazit verschiedener Studien, die im Rahmen des Europäischen Kongress für Lungenerkrankungen und Atmungsmedizin in Berlin präsentiert wurden.

Nichtraucher, die dem Rauch ihres Partners ausgesetzt sind, erkranken fünfmal häufiger an Asthma als Leute, die nicht passiv rauchen. Am Arbeitsplatz ist dieses Risiko für mitrauchende Nichtraucher immerhin noch zweifach erhöht.

Laut der amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA wurde Tabakrauch in der Innenraumluft als krebserregender Stoff der höchsten Gruppe A eingestuft! Dies bedeutet, dass die EPA einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Passivrauchen und Lungenkrebs für belegt hält.

Die Argumentation, dass das Gesundheitsrisiko durch das Passivrauchen nicht höher sei, als sich von stark gewürztem Essen, viel Fleisch, Keksen oder Vollmilch zu ernähren, ist grob irreführend. Für fast alle der aufgeführten "Vergleichsrisiken" liegen nur einzelne Untersuchungsergebnisse vor, wodurch eine echte Beurteilung des Risikos auf keinen Fall ausreicht. Die EPA dagegen hat für ihre Bewertung des Passivrauchens die Ergebnisse von insgesamt 150 Studien herangezogen, davon allein 30 zum Thema Lungenkrebs.

Laut einer deutschen Studie, an der nur Frauen beteiligt waren, wird das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken vor allem durch Mitrauchen am Arbeitsplatz erhöht. Obwohl Partnerinnen von Rauchern durchschnittlich 76.000 Stunden dem Qualm ausgesetzt waren, waren die Frauen, die am Arbeitsplatz ungefähr 40.000 Stunden mitrauchten, weit häufiger von Lungenkrebs betrof????/?fen. Sie erkrankten 2,7 mal häufiger an Lungenkrebs als die Frauen, die in ihrem Leben fast nie Zigarettenrauch einatmen mussten. Bei diesen Studien untersuchten die Wissenschaftler des Institut für Strahlenhygiene am Bundesamt für Strahlenschutz und des Instituts für Epidemiologie des Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit in München 230 Lungenkrebspatientinnen , die niemals selbst geraucht hatten.

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Weiterführende Literatur zum Thema Passivrauchen:

 

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