Oma Schaukel
Anmeldedatum: 10.11.2007 Beiträge: 4 Wohnort: im Süden Deutschlands
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Verfasst am: 10.11.2007, 13:22 Titel: Jetzt mische ich mit |
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hallo an alle, die schon da sind und an alle, die noch dazu kommen mögen.
Ich bin die "Oma", bin rund 40 Jahre alt und habe 16 Jahre lang geraucht.
Meine Raucherkarriere begann ich mit selbstgedrehten ... und später dann, als die Sucht so richtig tobte, war das Selberdrehen zu lästig und so ging täglich eine bis zwei Schachtel mit (damals noch je) 20 od. 21 Giftstengeln drauf. Ans Geld habe ich dabei nicht gedacht. Eigentlich habe ich mir überhaupt nichts dabei gedacht, damals fand ich Rauchen noch cool und wollte auch gar nicht aufhören. Die gesundheitlichen Risiken waren mir zwar bekannt, aber die ignorierte ich geflissentlich und hielt allen Kritikern stets trotzig entgegen: "wer nicht raucht, stirbt nur gesünder"
Mitte meiner 30-er Jahre unternahm ich einen spontanen Aufhörversuch und mußte leider erfahren, daß die Sucht ungeahnt stark war. Danach war ich nicht gerade davon überzeugt, daß ich es überhaupt jemals schaffen kann. Und deswegen qualmte ich weiter.
Andere Menschen in meinem Umfeld gaben zudem auch noch ein schlechtes Beispiel ab: sie hörten mühselig auf zu Rauchen, nur um nach einer gewissen Zeit denn doch wieder damit anzufangen. Ich kannte niemanden, der dauerhaft rauchfrei blieb. Wozu sollte ich mir also das alles antun, Tage des Schmachts verbringen, mich mit Blähungen, Verdauungsstörungen, Aggressionen herumärgern ... wenn hinterher doch alles wieder bei der Qualmerei endet?
So dachte ich viel zu lange. Ich hatte längst vergessen, wie man sich als Nichtraucher fühlt. Ich hatte vergessen, wie es ist, sich nicht regelmäßig die Droge zu beschaffen und inhalieren zu müssen.
Ich wußte nicht, wie sehr es sich lohnt zu kämpfen.
Aber ich ahnte es.
Nur hatte ich eine sehr ungenaue Vorstellung von meinem Rauchstop-Tag. Irgendwann einmal, wenn es soweit ist sollte es soweit sein.
Jahre vergingen ... und dann ...
... kam ein Tag, als mich die Zigarette in der Hand ärgerte, mich nur behinderte und mir so richtig stank. Ich war es ja so leid.
Noch am gleichen Tag stellte ich das Rauchen ein, weil ich schon so lange auf das passende Signal zum Aufhören gewartet hatte.
Dabei bleibe ich und damit basta. Halleluja, das hätte ich nie von mir gedacht.
Ich rauche wahrhaftig nicht mehr!
Nun bin ich hier, damit ich vielleicht dem einen oder anderen etwas Mut machen kann. Es wäre ja möglich, daß noch jemand her kommt und das hier liest
Der Entzug tut nicht weh. Man darf sich nur keine Zweifel erlauben, es fällt erheblich leichter sich das Rauchen abzugewöhnen, wenn man sich seiner Sache sicher ist. Um sicher zu werden, helfen Informationen. Alles ganz simpel.
Es grüßt Euch Oma Schaukel |
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Patrick Moderator

Anmeldedatum: 22.03.2007 Beiträge: 31
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Verfasst am: 11.11.2007, 22:04 Titel: |
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Hallo Oma Schaukel und willkommen im Forum!
Erstmal Gratulation dazu, dass Du es geschafft hast aufzuhören!
Es wäre schön, wenn Du dazu beitragen könntest auch andere vom Rauchen abzuhalten und dabei wünschen wir Dir viel Erfolg!
mfg
Patrick |
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